Wir sind ein seit 1993 bestehender Verein zur Förderung des Schwimmens in Bonn-Friesdorf und zum Erhalt unseres Friesis. Hier können Sie sich über unsere aktuellen Veranstaltungen, Mitgliedschaft, Kurse und vieles mehr informieren.

Filmnächte 2020

Tickets für die Filmnächte ab sofort unter https://friesi.org/filmnaechte-2020/


Wir haben gewonnen! Das Friesi ist Heimat!

Wir freuen uns sehr und sind stolz darauf, den diesjährigen Heimatpreis der Stadt Bonn, gefördert durch das Land NRW, erhalten zu haben. Wir bedanken uns ganz besonders bei der Flüchtlingshilfe der evangelischen Thomas-Kirchengemeinde, die uns für die Auszeichnung nominiert hat.

Gerne haben wir das Projekt MITeinander in den vergangenen Jahren durchgeführt. Mit diesem Projekt haben wir unsere Kinder-Schwimmkurse in den Sommerferien, durch Übernahme der Kosten und gezielte Ansprache von Kindern aus anderen Ländern und von Kindern mit Behinderung für diese zugänglich gemacht. Ziel ist es dabei zum einen Kinder ans Schwimmen heranzuführen, die aus ihrer Familie heraus diesen Bezug nicht haben und zum anderen über die Schwimmkurse Kindern das gegenseitige Kennenlernen zu ermöglichen und damit einen wichtigen Beitrag zur Integration vor Ort zu leisten.

Dieses Projekt spiegelt wunderbar unsere Vereinsarbeit wider, die nicht nur den Erhalt des Friesis als solches, sondern auch das Schwimmen im Friesi und das Miteinander in Friesdorf fördert. Wir danken den Sponsoren dieses Projekts, wiederum vor allem der evangelischen Kirchengemeinde, den ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern, die unser Angebot den betreffenden Familien vermittelt haben, und unseren fleißigen Helfern, insbesondere Holger Stolarz und Raimund Hoffmann sowie unserem Schwimmlehrer Team um Frau Sylvia Janicke, ohne die weder die Schwimmkurse, noch das daraus entstandene Projekt MITeinander möglich wären.

Dieses Jahr durften wir aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen unsere Schwimmkurse zwar nicht anbieten, dafür haben unsere Helfer aber mit großem Aufwand eine Kinder-Schwimmfreizeit ermöglicht, die bereits großen Anklang gefunden hat.

Der Preis ist für uns Ansporn mit unsere Arbeit weiter zu machen, und allen Kindern, egal woher oder mit welchen Einschränkungen aufzuzeigen, wie viel Spaß das Schwimmen im Friesi macht, damit das Friesi auch in Zukunft für viele Menschen „Heimat“ ist.

Eintritt  ins Bad nur mit vorbestellten Tickets!

Bestellung über

https://vivenu.com/seller/rungsdorfer-panoramabad-k2h8/kw24-k5nr

oder

0228-77 60 800

Mo-Do 8.00-16.00 Uhr
Fr 8-13 Uhr

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sport- und Bäderamt übernehmen für die Anrufer die Buchung im Ticketsystem. Der Eintrittspreis kann dann im Bad bezahlt werden.Damit der Andrang an der Hotline nicht zu hoch wird und zu Wartezeiten führt, bittet die Stadt Bonn allerdings darum, tatsächlich nur dann anzurufen, wenn man nicht selbst online buchen kann.



21.05.2020

Rundschreiben an unsere Mitglieder

Wir haben länger nichts von uns hören gelassen, da sich die Informationen täglich geändert haben. Nun haben wir aber alle Informationen zur Saison 2020 die wir bis heute haben, in unserem Rundschreiben zusammengefasst, dass Sie hier finden.

http://friesi.org/inc/uploads/2020/05/Mitgliederinformation-21.Mai-2020-1.pdf


Werden Sie hier Mitglied bei uns und helfen Sie das Friesi zu erhalten!

Es ist vielleicht nicht wirklich überraschend, aber aufgrund der Corona-Pandemie kann der 13te Friesathlon in diesem Jahr leider nicht stattfinden.

Unser Orga-Team bietet allen Fans des Friesathlon nun die Möglichkeit bei einem virtuellen Friesathlon 12 3/4 mitzumachen. Mehr Infos unter http://www.friesathlon1234.de


Gemeinsame Pressemitteilung des Förderverein Rüngsdorf e.V., Unser Melbbad e.V. und Freibad-Freunde-Friesdorf e.v. 03.05.2020

Freibäder sollen öffnen

Die Fördervereine der Bonner Freibäder ermutigen gemeinsam die Stadt Bonn zur Rücknahme der Kurzarbeit der Bäderbediensteten.  Die Freibäder sollen jetzt für einen Freibadbetrieb hergerichtet werden und unter verantwortungsvollen Bedingungen nach den auf die örtlichen Begebenheiten angepassten Empfehlungen der DGfdB (Deutschen Gesellschaft für das Badewesen) zum Start der Freibadsaison geöffnet werden.

Die Gefahren, die von einer kompletten Schließung der Freibäder ausgehen, sind unserer Ansicht nach höher als die eines an die Pandemiebedingungen angepassten Betriebes der Bäder.

Angesichts voraussichtlich weniger Reisemöglichkeiten muss den Menschen vor Ort eine Möglichkeit des Ausgleichs angeboten werden. Freibäder sind als Freizeit- und Erholungsstätten ein ganz wichtiger Bestandteil der ortsnahen Freizeitangebote und daher unverzichtbar. Gerade Kinder müssen sich nach den coronabedingten Einschränkungen im Sommer in einem Freibad abkühlen können. Es besteht anderenfalls die Gefahr, dass die Menschen auf unkontrollierbare Gewässer in der Umgebung oder noch schlimmer den Rhein ausweichen werden.

Für viele gesundheitlich eingeschränkte Menschen stellen gerade Schwimmbäder die einzige Möglichkeit für einen sportlichen Ausgleich dar. Die gesundheitlichen Folgen des Bewegungsmangels sind gerade für diese Menschen immens.

Immer stärker wird deutlich, dass die Einschränkungen durch die Pandemie zu psychischen Belastungen in den Familien führen. Hier Ausgleichsmöglichkeiten zu schaffen, wird in den kommenden Monaten immer wichtiger, um Gewalt in den Familien und psychischen Schäden vorzubeugen.

Bewegung an der frischen Luft und Sonne sind günstige Einflussfaktoren auf das Immunsystem.

In unseren Freibädern besteht die Möglichkeit eines relativ sicheren kontrollierten Freizeit- und Sportangebotes auch unter Pandemiebedingungen. Grippe- und auch die Coronaviren werden nach derzeitigem Wissensstand nicht über das Badewasser übertragen.

-Die Liegewiesen bieten ausreichend Platz für Sicherheitsabstände.

-Die Anzahl der Besucher lässt sich begrenzen. Ähnlich wie bei Parkhäusern könnte die Zahl der freien Plätze im Internet veröffentlicht werden, um Menschenansammlungen vor ausgelasteten Bädern zu vermeiden.

-Warteschlangen am Eingang lassen sich wie im Supermarkt durch Abstandsstreifen regeln.

-Die Umkleiden könnten geschlossen bleiben und stattdessen vorübergehend Abschirmungen zum Umkleiden auf der Wiese errichtet werden, bei denen noch nicht mal eine Tür angefasst werden müsste.

-Als Duschen stehen in den Schwimmbädern kalte Außenduschen zur Verfügung – auf warmes Duschen müssten die Besucher verzichten.

-Toiletten können je nach Größe auf eine oder zwei Personen begrenzt werden.

-Rund um die Becken ist ausreichend Platz, damit die Menschen den Sicherheitsabstand einhalten können.

-Auf entsprechende Verhaltensregeln der Besucher kann mit Schildern hingewiesen werden. Dass diese größtenteils befolgt werden, hat sich in den letzten Wochen an Supermärkten gezeigt.

Diese Vorschläge sind nicht abschließend; weitere Regelungen sind möglich. Die Empfehlungen orientieren sich an dem DGfdB – Fachbericht Pandemieplan, endgültige Regelwerksfassung, Version 2.0 vom 23. April 2020.

Unsere Hilfe bei der Umsetzung dieser Maßnahmen hatten die Fördervereine Herrn Oberbürgermeister Ashok Sridharan bereits in einem Schreiben, noch vor seiner Entscheidung, angeboten und erneuern diese hiermit nochmals ausdrücklich.

Derzeit wird in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens eine schrittweise Rückkehr zur Normalität bzw. ein öffentlicher Betrieb unter Pandemie-Bedingungen vorangetrieben. Vor diesem Hintergrund halten wir es für angebracht, die Entscheidung, die Bediensteten der Bonner Bäder in Kurzarbeit zu schicken, zurückzunehmen. Die Freibäder benötigen einige Wochen Vorlauf, bevor sie für den Schwimmbetrieb bereitstehen. Diese Vorarbeiten müssen jetzt erfolgen und durch die Bediensteten ausgeführt werden. Zu den notwendigen Vorbereitungen gehört auch der Abbau der Traglufthalle Friesdorf. Die Kosten für den Abbau sind in den Mietkosten enthalten. Um die Halle stehen zu lassen, muss ständig Energie aufgewendet werden. Selbst wenn die Situation einen Freibadbetrieb doch nicht zulassen sollte, stellt der damit verbundene Aufwand keinen Schaden für die Stadt dar.

Es müssen in den Bädern jetzt die Regeln aufgestellt und die Vorbereitungen getroffen werden, die für einen Betrieb unter Pandemiebedingungen möglich sind. Auch hier stehen wir gerne mit unserem Wissen um unsere Bäder und dem Wissen um das Verhalten der Besucher hilfreich zur Seite.

Unter diesen Bedingungen ist ein Freibadbetrieb zum geplanten Saisonbeginn möglich und unter Abwägung der ansonsten entstehenden Gefahren sogar dringend geboten und damit systemrelevant.  Wir fordern die Stadt Bonn daher auf, für die Gesundheit der Bonner Bevölkerung jetzt alle Maßnahmen zu treffen, damit die Freibäder in einem sicheren Betrieb öffnen können.