Wir sind ein seit 1993 bestehender Verein zur Förderung des Schwimmens in Bonn-Friesdorf und zum Erhalt unseres Friesis. Hier können Sie sich über unsere aktuellen Veranstaltungen, Mitgliedschaft, Kurse und vieles mehr informieren.

Anmeldung für die Schwimmfreizeit 2020 ab sofort freigeschaltet unter https://friesi.org/anmeldung-schwimmfreizeit/

Eintritt nur mit vorbestellten Tickets!

Bestellung über

https://vivenu.com/seller/rungsdorfer-panoramabad-k2h8/kw24-k5nr

oder

0228-77 60 800

Mo-Do 8.00-16.00 Uhr
Fr 8-13 Uhr

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sport- und Bäderamt übernehmen für die Anrufer die Buchung im Ticketsystem. Der Eintrittspreis kann dann im Bad bezahlt werden.Damit der Andrang an der Hotline nicht zu hoch wird und zu Wartezeiten führt, bittet die Stadt Bonn allerdings darum, tatsächlich nur dann anzurufen, wenn man nicht selbst online buchen kann.

Aktuelles

Absage Friesathlon 2020

Es ist vielleicht nicht wirklich überraschend, aber aufgrund der Corona-Pandemie kann der 13te Friesathlon in diesem Jahr leider nicht stattfinden.

Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, zumal wir glauben, dass gerade in solchen Zeiten Sport und die dazugehörenden Sportstätten wie unser Friesi besonders wichtig sind.

Auch wenn sich die sozialen Einschränkungen schon gelockert haben und wohl hoffentlich noch weniger werden, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir die Gesundheit aller Beteiligten (Sportler, Helfer, Zuschauer jeden Alters) derzeit nicht gewährleisten können und deren Wohlergehen hat aller höchste Priorität für uns!

Wir werden uns noch Gedanken machen, inwieweit wir den 13ten Friesathlon 2020 in alternativer Form durchführen – ohne Gefahren, voraussichtlich in einer „virtuellen“ Form.

Noch sind wir aber nicht soweit, aber wir machen uns Gedanken, auf dieser Seite werden wir euch darüber informieren.

21.05.2020

Rundschreiben an unsere Mitglieder

Wir haben länger nichts von uns hören gelassen, da sich die Informationen täglich geändert haben. Nun haben wir aber alle Informationen zur Saison 2020 die wir bis heute haben, in unserem Rundschreiben zusammengefasst, dass Sie hier finden.

http://friesi.org/inc/uploads/2020/05/Mitgliederinformation-21.Mai-2020-1.pdf

Gemeinsame Pressemitteilung des Förderverein Rüngsdorf e.V., Unser Melbbad e.V. und Freibad-Freunde-Friesdorf e.v. 03.05.2020

Freibäder sollen öffnen

Die Fördervereine der Bonner Freibäder ermutigen gemeinsam die Stadt Bonn zur Rücknahme der Kurzarbeit der Bäderbediensteten.  Die Freibäder sollen jetzt für einen Freibadbetrieb hergerichtet werden und unter verantwortungsvollen Bedingungen nach den auf die örtlichen Begebenheiten angepassten Empfehlungen der DGfdB (Deutschen Gesellschaft für das Badewesen) zum Start der Freibadsaison geöffnet werden.

Die Gefahren, die von einer kompletten Schließung der Freibäder ausgehen, sind unserer Ansicht nach höher als die eines an die Pandemiebedingungen angepassten Betriebes der Bäder.

Angesichts voraussichtlich weniger Reisemöglichkeiten muss den Menschen vor Ort eine Möglichkeit des Ausgleichs angeboten werden. Freibäder sind als Freizeit- und Erholungsstätten ein ganz wichtiger Bestandteil der ortsnahen Freizeitangebote und daher unverzichtbar. Gerade Kinder müssen sich nach den coronabedingten Einschränkungen im Sommer in einem Freibad abkühlen können. Es besteht anderenfalls die Gefahr, dass die Menschen auf unkontrollierbare Gewässer in der Umgebung oder noch schlimmer den Rhein ausweichen werden.

Für viele gesundheitlich eingeschränkte Menschen stellen gerade Schwimmbäder die einzige Möglichkeit für einen sportlichen Ausgleich dar. Die gesundheitlichen Folgen des Bewegungsmangels sind gerade für diese Menschen immens.

Immer stärker wird deutlich, dass die Einschränkungen durch die Pandemie zu psychischen Belastungen in den Familien führen. Hier Ausgleichsmöglichkeiten zu schaffen, wird in den kommenden Monaten immer wichtiger, um Gewalt in den Familien und psychischen Schäden vorzubeugen.

Bewegung an der frischen Luft und Sonne sind günstige Einflussfaktoren auf das Immunsystem.

In unseren Freibädern besteht die Möglichkeit eines relativ sicheren kontrollierten Freizeit- und Sportangebotes auch unter Pandemiebedingungen. Grippe- und auch die Coronaviren werden nach derzeitigem Wissensstand nicht über das Badewasser übertragen.

-Die Liegewiesen bieten ausreichend Platz für Sicherheitsabstände.

-Die Anzahl der Besucher lässt sich begrenzen. Ähnlich wie bei Parkhäusern könnte die Zahl der freien Plätze im Internet veröffentlicht werden, um Menschenansammlungen vor ausgelasteten Bädern zu vermeiden.

-Warteschlangen am Eingang lassen sich wie im Supermarkt durch Abstandsstreifen regeln.

-Die Umkleiden könnten geschlossen bleiben und stattdessen vorübergehend Abschirmungen zum Umkleiden auf der Wiese errichtet werden, bei denen noch nicht mal eine Tür angefasst werden müsste.

-Als Duschen stehen in den Schwimmbädern kalte Außenduschen zur Verfügung – auf warmes Duschen müssten die Besucher verzichten.

-Toiletten können je nach Größe auf eine oder zwei Personen begrenzt werden.

-Rund um die Becken ist ausreichend Platz, damit die Menschen den Sicherheitsabstand einhalten können.

-Auf entsprechende Verhaltensregeln der Besucher kann mit Schildern hingewiesen werden. Dass diese größtenteils befolgt werden, hat sich in den letzten Wochen an Supermärkten gezeigt.

Diese Vorschläge sind nicht abschließend; weitere Regelungen sind möglich. Die Empfehlungen orientieren sich an dem DGfdB – Fachbericht Pandemieplan, endgültige Regelwerksfassung, Version 2.0 vom 23. April 2020.

Unsere Hilfe bei der Umsetzung dieser Maßnahmen hatten die Fördervereine Herrn Oberbürgermeister Ashok Sridharan bereits in einem Schreiben, noch vor seiner Entscheidung, angeboten und erneuern diese hiermit nochmals ausdrücklich.

Derzeit wird in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens eine schrittweise Rückkehr zur Normalität bzw. ein öffentlicher Betrieb unter Pandemie-Bedingungen vorangetrieben. Vor diesem Hintergrund halten wir es für angebracht, die Entscheidung, die Bediensteten der Bonner Bäder in Kurzarbeit zu schicken, zurückzunehmen. Die Freibäder benötigen einige Wochen Vorlauf, bevor sie für den Schwimmbetrieb bereitstehen. Diese Vorarbeiten müssen jetzt erfolgen und durch die Bediensteten ausgeführt werden. Zu den notwendigen Vorbereitungen gehört auch der Abbau der Traglufthalle Friesdorf. Die Kosten für den Abbau sind in den Mietkosten enthalten. Um die Halle stehen zu lassen, muss ständig Energie aufgewendet werden. Selbst wenn die Situation einen Freibadbetrieb doch nicht zulassen sollte, stellt der damit verbundene Aufwand keinen Schaden für die Stadt dar.

Es müssen in den Bädern jetzt die Regeln aufgestellt und die Vorbereitungen getroffen werden, die für einen Betrieb unter Pandemiebedingungen möglich sind. Auch hier stehen wir gerne mit unserem Wissen um unsere Bäder und dem Wissen um das Verhalten der Besucher hilfreich zur Seite.

Unter diesen Bedingungen ist ein Freibadbetrieb zum geplanten Saisonbeginn möglich und unter Abwägung der ansonsten entstehenden Gefahren sogar dringend geboten und damit systemrelevant.  Wir fordern die Stadt Bonn daher auf, für die Gesundheit der Bonner Bevölkerung jetzt alle Maßnahmen zu treffen, damit die Freibäder in einem sicheren Betrieb öffnen können.